„Mit Schaumschlägerei hält sich niemand 60 Jahre lang auf einem so schwierigen Markt“, sagt Martin Grebe, Inhaber des Teppich Wasch Center Grebe in Rheda-Wiedenbrück. Davon sind wir überzeugt. Wir kennen den Unternehmer, der statt mit Worten lieber durch Leistung überzeugt, aus langjähriger Zusammenarbeit. Wie schön, dass wir mit ihm und seinem Team in diesem Jahr das 60-jährige Jubiläum feiern können.
Meisterqualität als Erfolgsfaktor
„Teppichreinigung ist generell nachhaltig“, sagt unser Kunde und Gesprächspartner für einen Bericht zum Jubiläum in der Fachzeitschrift R+WTextilservice. Seine Teppichwäscherei ist die größte in Ostwestfalen-Lippe, wobei der Werterhalt von Teppichen nur eine von vielen textilen Serviceleistungen des TWC Grebe ist. Sein Team ist unter anderem auf die Teppichrestauration, Polster- und Teppichbodenreinigung, auf die Reinigung von Bootspersenningen und Segeln, Sonnensegeln und Marktschirmen spezialisiert. Eine weitere Spezialleistung ist die Reinigung von Pferdedecken. Egal für welches Segment: Die hohe Qualität des Meisterbetriebes sei die Grundlage für den inzwischen jahrzehntelangen Erfolg.

Familientradition, die im Blut liegt
Martin Grebe ist, wie er selbst sagt, ein Kind der Branche, das den Traum seiner Eltern weiterlebt. Nicht, weil man ihn dazu gezwungen hätte. Nein! Vermutlich liegt so etwas im Blut und will früher oder später gelebt werden. Und so steigt er im Jahr 1992 als junger Meister in den Familienbetrieb ein und baut ihn sukzessive aus.
Heute kann er diese Entscheidung ein weiteres Mal feiern, gemeinsam mit 13 loyalen Mitarbeitenden. Dass wir im Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg seine Frau Stephanie Grebe erwähnen, ist ihm wichtig. Sie habe ihre eigene Karriere verfolgt, seine unternehmerische Vision jedoch stets intensiv unterstützt. Dafür ist er dankbar! Ob die gemeinsamen Kinder in seine Fußstapfen treten, ist ihm nicht wichtig. Hauptsache, sie seien glücklich.
Weil Expertise gefragt ist
Martin Grebe zählt zu den Branchenexperten, auf dessen Expertise auch wir immer wieder gern zurückgreifen, unter anderem für Blogbeiträge auf der Verbrauchplattform MyTexilService. Der von der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für das Textilreinigerhandwerk und das Teppichreinigergewerbe teilt sein Wissen gern, ob mit Kunden, Marktpartnern oder im BSOT (Bundesverband der Sachverständigen für orientalische, handgeknüpfte Teppiche und Flachgewebe e.V.). Seit 2010 ist er 1. Vorsitzender der Fachgruppe Heimtextilien im Deutschen Textilreinigungs-Verband (DTV).

Wertvolle Ressourcen im Blick
In Sachen nachhaltige Teppichwäsche ist Martin Grebe ein Vorreiter seiner Branche. Nicht zuletzt, um die Energiebilanz im eigenen Unternehmen zu optimieren. Gemeinsam mit der DELTA Umwelt-Technik GmbH in Teltow entwickelte er im Jahr 2020 eine speziell für die Teppichwäsche konzipierte Anlage zur Ultrafiltration, die das Schmutzwasser seines Betriebs so aufbereitet, dass es für die Vorwäsche von Teppichen genutzt werden kann. „Dadurch entlasten wir die Kläranlagen, sprich die Frischwasseraufbereitung, und somit die Umwelt“, erklärt Martin Grebe, der Menschen mag und für unterschiedliche soziale Zwecke an Charity-Rallyes teilnimmt. Sein Engagement ist lesenswert: Mit Tradition und Technik: TWC Grebe bewahrt Teppichkultur.
Fotos: Jana Stein, Martin Grebe
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