Verantwortung tragen: mit nachhaltiger Berufsbekleidung

Ist der Markt reif dafür?

Nachhaltige Mode macht mehr als eine gute Figur. Sie schützt ihre Träger/innen UND die Umwelt. Es ist höchste Zeit, ganzheitlich zu denken, sagt auch GREIFF-Geschäftsführer Hans-Peter Beck im Interview. „Nicht nur den eigenen Vorteil im Blick zu haben, sondern Entscheidungen so zu treffen, dass es dem gesamten Umfeld dabei gut geht.“ Mit diesem Leitmotiv steht er für eine Traditionsmarke mit zeitgemäßem Profil.  

GREIFF Damen-Kochjacke aus Faitrade-zertifizierter Baumwolle

Nachhaltigkeit ist immer in Mode. So lautet ein Statement des 1802 im schlesischen Greiffenberg gegründeten Unternehmens. Name und Logo der heute in Bamberg ansässigen GREIFF Mode GmbH & Co. KG dokumentieren die Wurzeln des Markenanbieters.

GREIFF Canvas-Schürzen aus recycelten PET-Flaschen und Faitrade-zertifizierter Baumwolle

GREIFF gehört zu den Vorreitern für nachhaltige, Design orientierte Berufsbekleidung und unterstreicht diesen Anspruch mit den brandneuen Kollektionen „Corporate Wear“ und „Gastro Moda“ 2019/20. Die neuen Kataloge bieten jetzt eine noch größere Auswahl an funktionaler Berufsbekleidung und hochwertiger Corporate Wear für Indoor und Outdoor: aus FairTrade-Baumwolle und Geweben aus recycelten PET-Flaschen oder Wolle mit recycelten Polyesterfasern.

GREIFF Business Mäntel aus recyceltem Polyester

Interview mit Hans-Peter Beck

Wollen Ihre Kunden das überhaupt? Ist der Markt reif für Textilien, bei denen bisher vor allem Funktionalität und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund standen? Diese Fragen haben wir Hans-Peter Beck in einem aktuellen Interview für R+WTextilservice gestellt.

Nachhaltigkeit sei ein Megatrend. Mit dieser Entwicklung müsse sich die gesamte Textilwirtschaft beschäftigen, sagt Beck auch in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Vereinigung MaxTex, die im März mit dem ‚Preis für Unternehmensethik 2018‘ des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik – EBEN Deutschland e.V. ausgezeichnet wurde. Warum er sich eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den Herstellern nachhaltiger Berufsmode und textilen Dienstleistern wünscht, erläutert er ausführlich im Interview. „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel.“ Es sei gerade für der Beschaffung nachhaltig produzierter Bekleidung wichtig, gemeinsam gute wirtschaftliche Lösungen zu finden, betont Beck mit Blick auf Kooperationen im Wirtschaftsfeld Textilservice.

MaxTex stützt faire Bedingungen im B2B Geschäft

Ein unterstützendes Nachhaltigkeitsnetzwerk im B2B-Bereich sei dabei unter anderem die Vereinigung MaxTex, die im Jahr 2014 von der Firma GREIFF mitgegründet wurde. Für global agierende Unternehmen sei es wichtig, sich mit ihrer Lieferkette und den Auswirkungen auseinanderzusetzen. „Auch für unsere Kunden wird es zunehmend wichtiger, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sozial verträglicher und ökologisch unbedenklicher Bekleidung auszustatten.“

Das gesamte Interview lesen Sie hier; weitere Informationen über das Nachhaltigkeitskonzept von GREIFF u. a. im Social Report auf der Unternehmensseite www.greiff.de.

Fotos: GREIFF Mode; Titelfoto GREIFF Gastro Moda

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